Gefühle als persönliche Gnosis

Georgi Stankov, 11. September 2018

www.stankovuniversallaw.com

Übersetzt ins Deutsche von Ingrid und Otfried Weise, 12. September 2018

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In meinem Schlüsselbuch “Gnostische Tradition der abendländischen Philosophie” erkläre ich zum ersten Mal in der Geschichte der menschlichen Literatur, wie transzendentes Wissen in den menschlichen Verstand kommt und wie es sich zu einem Göttlichen Verstand ausdehnt, während sich die menschliche Persönlichkeit in der linearen Raumzeit dieses Inkarnationsexperiments auf der Erde entwickelt. Dies war schon immer das zentrale Thema der gesamten westlichen Philosophie – von der Antike bis zur gegenwärtigen Zeit einer totalen Amnesie der menschlichen Philosophie und des Strebens der Menschen nach wahrem Wissen. Letzteres war immer die Grundlage dieser westlichen bzw. jeder anderen Zivilisation auf diesem Planeten, bis sie durch die Ablehnung dieses Strebens zerstört wurde.

Die neue Theorie des Universalgesetzes, die das neue Goldene Zeitalter der Menschheit einläuten wird, wird auf der Entwicklung des Göttlichen Verstandes in vielen Menschen basieren, da dies derzeit mit der Öffnung des Tagundnachtgleiche-Portals des Göttlichen Geistes geschieht. Dies erklärt die große Aktualität der vorliegenden Abhandlung.

Menschliche Erfahrung ist in hohem Maße die Erfahrung von Gefühlen im Zusammenhang mit einigen äußeren Ereignissen, welche die äußere Ausdehnung der inkarnierten Persönlichkeit in der 3D-Realität des gesellschaftlichen Lebens säumen. Es ist jedoch eine Grundwahrheit, dass Gefühle unberührte energetische Phänomene der Seele sind, die das aufbauen, was von den Griechen seit der Antike allgemein als menschliche “Psyche” definiert wird, was das griechische Wort für die Seele war.

Es ist ein Leitmotiv in all meinen gnostischen und philosophischen Schriften, dass Gefühle die wichtigsten Module verdichteter transzendenter Informationen sind, mit denen die Seele die inkarnierte Persönlichkeit großzügig beschenkt, um ihr Gewahrsein, ihr Bewusstsein und letztlich ihre Intelligenz zu erweitern. In diesem Sinne sind Gefühle eng mit der menschlichen Intelligenz verbunden. Je freier sie ausgedrückt werden und je tiefer sie als das wahrgenommen werden, was sie wirklich sind, desto höher ist die Intelligenz der inkarnierten Persönlichkeit. Dies ist der einzige Weg, um schließlich den Göttlichen Verstand zu erlangen, dessen Codes jetzt auf die Menschheit heruntergeladen werden, wie ich und Carla in den letzten Nachrichten und energetischen Berichten diskutiert haben.

Vor einigen Tagen habe ich einen Auszug aus meinem philosophischen Buch “Gnostische Tradition der westlichen Philosophie” über die menschliche Liebe veröffentlicht. Dieses Konzept ist eng mit allen anderen menschlichen Gefühlen verbunden. Ich diskutiere die ungesunde Veränderung der ursprünglichen Gefühle der Seele (die auch Intuitionen genannt werden, Anmerkung der Übersetzer) durch den Ego-Verstand zu akzeptablen Emotionen unter dem Diktat der sozialen Konditionierung. Letztere ist im Wesentlichen die Annahme eines vielfältigen Spektrums menschlicher Ängste aus dem sozialen Umfeld – Familie und Gesellschaft -, dessen Hauptzweck als niederfrequente energetische Muster darin besteht, die ursprüngliche schöpferische Kraft und den Informationsgehalt aller menschlichen Gefühle, die von der Seele (und der Quelle) kommen, zu unterdrücken, um die Menschheit zu verdummen. Dies ist die prägnanteste Beschreibung des Lebens auf dieser Erde als “Sündenfall”, dank der dunklen Kräfte, und warum der gegenwärtige Aufstiegsprozess dieses Thema in erster Linie angehen muss.

In meinem Buch “Gnostische Tradition der abendländischen Philosophie” widme ich mich dem weiten Feld der menschlichen Gefühle als Träger des höheren Wissens der Seele aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven. Ich achte besonders auf die frühe Manipulation der ursprünglichen Emotionen des Kindes durch die Eltern, die in der überwiegenden Mehrheit unreife oder junge Seelen sind. Dieses Problem ist heutzutage von großer Bedeutung, da die meisten Kinder und Neugeborenen kristalline Kinder mit hoch entwickelten alten Seelen sind, die dieses intuitive Wissen über die höheren Reiche, unverfälscht durch energetische Blockaden und Mängel, in ihre archetypische Persönlichkeitsstruktur einbringen. Sie werden die neuen Führer der Menschheit sein und die neue Theorie des Universalgesetzes vollständig verstehen und umsetzen. Hier ist, was ich über die negative Imprägnierung und Anpassung des Kindes in der gegenwärtigen entwürdigten agnostischen menschlichen Gesellschaft geschrieben habe (Gnostische Tradition der abendländischen Philosophie, S. 107):

“Da die Gefühle ursprünglich von der Seele programmierte psychische Module der inkarnierten Persönlichkeit sind, die durch äußere Ereignisse zum Ausdruck kommen, erfreut sich bereits das neugeborene Kind über dasselbe Gefühlsspektrum wie dasjenige eines Erwachsenen. Während das Kind seine Gefühle auf eine spontane und unverfälschte Art auslebt und noch nicht gelernt hat, sie durch positiv oder negativ wertende Wörter zu etikettieren, ist der Erwachsene in seinen Emotionen ein durch Sprache und Lebenserfahrung stark konditioniertes Wesen.

Die menschliche Sprache wertet die Gefühle als positive oder negative Erfahrungen, obwohl sie als astral-energetische Phänomene wertneutral sind. Ihre Beurteilung basiert auf gesellschaftlichen Konventionen und Glaubenssätzen, die der kindliche Verstand gierig aufsaugt und von denen er sich zutiefst beeinflussen lässt. Da jede verbale Zuordnung von Gefühlen über den Verstand erfolgt, entscheidet allein der Verstand, ob ein Gefühl positiv oder negativ sei. Das ursprüngliche Gefühl, das ein astral-energetisches Modul der Psyche ist, wird zu einer mental gefärbten Emotion:

Emotionen sind somit subjektive, erfahrungsbedingte, verbale Interpretationen der ursprünglichen Gefühle.

Das Kind beginnt sofort nach der Geburt seine, von der Seele vorgegebene Gefühle entsprechend der elterlichen Erziehung und des Vorbilds subjektiv zu bewerten. Liebe und Zuneigung werden vom Kind selten als bedingungslose Gefühle, so wie sie in ihrer ursprünglichen astralen Form existieren, erfahren, sondern in aller Regel als Abhängigkeitsmuster. Das Kind muss sich die Zuneigung der Mutter oder des Vaters durch braves Verhalten erkaufen, wobei die elterlichen Kriterien für ein angemessenes Verhalten meist sehr ambivalent und konfus sind. Immerhin sind 80% aller Eltern Baby-, Kind- oder junge Seelen, die von ihren Angstmustern geleitet werden und das Gefühl der bedingungslosen Liebe noch nicht kennen. (die psychomentalen Eigenschaften der verschiedenen Populationen der Seelenalter werden in meinem Buch  Gnostische Tradition der abendländischen Philosophie ausführlich diskutiert.)

Oft muss das Kind erfahren, dass ein freier Ausdruck von Gefühlen, zum Beispiel eine übermäßig laute Freude, von den Eltern als unartiges Verhalten bestraft wird. Schon sehr früh machen die Kinder die Erfahrung, dass sie für das spontane Erleben ihrer Gefühle leiden müssen. Sie beginnen, ihre positiven Gefühle als negative Erlebnisse zu werten und lernen, diese zu unterdrücken, um ähnlich negative Erfahrungen in der Zukunft zu vermeiden. Diese negative soziale Adaptation prägt die Einstellung der heranwachsenden Persönlichkeit zu ihren ursprünglichen Gefühlen maßgeblich. Fortan interpretiert sie ihre „gottgegebenen“ Gefühle wie Liebe, Zuneigung und Vertrauensseligkeit als eine Quelle seelscher Verletzungen und psychischer Leiden.

Später übernimmt die Gesellschaft die Deformation der individuellen Psyche auf eine nicht minder wirkungsvolle und allumfassende Weise. Die kulturell zulässige Interpretation der Gefühle determiniert die individuelle Empfindung von Glück oder Unglück. Bestimmte Ereignisse, wie beispielsweise die Trennung vom Partner, werden in der heutigen Gesellschaft automatisch mit negativen Emotionen assoziiert: Sie rufen in der Regel das Gefühl der Traurigkeit hervor, auch wenn die Stimme der Psyche Freude und Erleichterung nach einer solchen Trennung signalisieren kann. 

Da die Freude nach der Trennung vom Partner nicht „salonfähig“ ist, redet sich die betreffende Persönlichkeit ein, sie sei unglücklich, nur damit sie von ihrer Umgebung akzeptiert und bemitleidet wird und nicht negativ auffällt. In der Medizin spricht man in diesem Zusammenhang vom „sekundären Krankheitsgewinn“ – der Patient genießt in seinem Leiden die Aufmerksamkeit und Zuneigung des Pflegepersonals und der Umgebung, die die Nachteile der Krankheit aufheben. Auf diese Weise werden die ursprünglichen Gefühle vom Verstand anhand äußerer Ereignisse bewertet und nach kulturellen Glaubenssätzen standardisiert. 

Der moderne Mensch ist nicht mehr fähig, seine natürlichen Gefühle unverbildet auszuleben. Das astral-energetische Gefüge der modernen Gesellschaft besteht aus unzähligen kollektiven Emotionsmustern, die sich im Verlauf der Geschichte enorm verfestigt haben und das Leben in der Gemeinschaft stark ritualisieren und einengen, auch wenn sie nur anthropozentrische mentale Interpretationen der ursprünglichen psychischen Module der Seele sind. In dieser Hinsicht ist das Universum extrem einprägsam. Solche kollektiven Muster wie Eifersucht sind unauslöschlich in der emotionalen Astralatmosphäre der Erde eingeprägt und bestimmen das menschliche Verhalten maßgeblich, obwohl sie für die zwischenmenschlichen Beziehungen entbehrlich sind. Sie spiegeln lediglich den aktuellen Entwicklungstand des menschlichen Verstandes und der Chakren wider. 

Aus diesem Grund ist der energetische Umgang mit Gefühlen ein Hauptziel der Seelen, die sich auf der Erde inkarnieren: Gefühle sind ein spezifisches psycho-energetisches Merkmal des Menschseins. Es gibt unzählige Inkarnationsmodalitäten in der 3d-Raumzeit, die ohne Gefühle auskommen.”

Warum spreche ich dieses Thema derzeit noch einmal an? Denn wir sind jetzt in die entscheidende und kritischste Phase des Aufstiegsprozesses eingetreten, in der alle Menschen von extrem intensiven Quellenenergien der Wahrheit bestrahlt werden und zum ersten Mal mit all ihren verborgenen und unterdrückten Gefühlen konfrontiert werden, die sich hoch auftürmen, um verarbeitet zu werden. Wie ich in meinem Artikel über die Liebe geschrieben habe, kann man menschliche Gefühle nicht unterdrücken, da sie die kraftvollste Energie der Schöpfung sind, die immer fließen und neue Welten schaffen muss:

“Eine schmerzliche Erfahrung, die jeder Mensch im Inkarnationsprozess macht, ist, dass man seine Gefühle nicht leugnen kann, denn in diesem Fall lösen sie sich nicht auf, sondern verdichten sich energetisch und werden tief ins zelluläre Gedächtnis gespeichert. Von dort aus können sie beim geringsten Anlass mit großer Gewalt nach außen ausbrechen und Unheil anrichten. 

La Belle Époque des ausgehenden 19. Jahrhunderts und des beginnenden 20. Jahrhunderts, die von der Idee einer kleinbürgerlichen Idylle geprägt war, in der Gewalt, Hass und Aggression äußerlich nicht vorkamen, sondern höchstens in der wissenschaftlich permissiven Form einer Psychoanalyse, endete bekanntlich in die unvorstellbaren Grausamkeiten des 1. Weltkriegs, der diese Idylle mit einem Schlag für immer zunichte machte.  

Und wenn einige von euch zufällig die wenigen kompetenten politischen Experten im Internet über die jüngsten politischen Ereignisse, insbesondere in Syrien und im Nahen Osten, gelesen haben, hättet ihr bemerkt, dass sie im Gleichklang die aktuelle aufgeheizte und sehr explosive politische Situation weltweit mit der vor dem Ersten Weltkrieg vergleichen, die zu großer Zerstörung und großem Leid führte.

Die Menschheit steht jetzt an einem Scheideweg, an dem die alte Tradition der Unterdrückung menschlicher Emotionen hinter sich gelassen wird und der Mensch in die neue erhabene 5D-Realität sehr intensiver Gefühle (Intuitionen) als Grundlage für jede wahre Schöpfung eintritt. Zweifellos muss die alte Fake-Idee der “politischen Korrektheit”, die das aktuelle politische Verhalten mit abnehmender Kraft bestimmt und vor der ich in den letzten zwei Jahrzehnten in meinen Büchern und Artikeln gewarnt hatte, im Laufe dieses Jahres für immer verworfen werden.

Dies ist nicht möglich ohne viele Dramen auf persönlicher und kollektiver Ebene, die meisten davon als Tragikkomödien, wie wir sie heute in den USA beobachten. So reinige ich beispielsweise seit fünf Tagen die verzerrte Psyche der deutschen Nation von hartnäckigen, unverarbeiteten Nazi- und Neonazi-Merkmalen mit einer beispiellosen emotionalen Intensität, die meine Psyche und sogar meinen unbezwingbaren Geist niedergeschlagen hat, um die deutsche Monade rechtzeitig von diesen dunklen, unterdrückten Emotionen zu befreien und auf den bevorstehenden ID-Shift vorzubereiten.

Bis vor kurzem waren die Deutschen sehr wackelige Aufstiegskandidaten, aber da die Hauptstadt des Lichts Neu-Raetia einen Teil Deutschlands umfassen muss, ist es unerlässlich, dass zumindest ein großer Teil der deutschen Bevölkerung aufsteigt. Die Österreicher haben es bereits geschafft, und natürlich alle Italiener, die eine Nation überwiegend reifer und alter Seelen sind und eine viel gesündere Psyche zeigen, obwohl sie von ihren zahlreichen Inkarnationen sehr müde sind und es kaum erwarten können, die Stadt des Lichts zu sehen und dort dauerhaft zu leben. Deshalb sind wir jetzt hier. Wir sind die Retter dieser alten müden Seelen, wie Erzengel Michael uns sagte.

Ich habe in den letzten Tagen und Wochen bei zahlreichen Gelegenheiten erwähnt, dass wir auch in engem Kontakt mit den Arkturianern stehen, welche die endgültige Koordination des planetarischen Aufstiegsprozesses sowie unseres persönlichen Aufstiegs übernommen haben. Sie arbeiten in engem Kontakt mit den Andromedanern. Carla und ich haben arkturianische Inkarnationen und Daniela – andromedanische. Ein Teil der Kommunikation mit diesen Mitgliedern der Galaktischen Föderation erfolgt direkt, in anderen Fällen indirekt, zum Beispiel über Daniel Scranton, der die Arkturianer täglich channelt. Wir sind sehr auf diese Quelle eingestellt, und die Synchronizität der Themen, mit denen diese Quelle sich gleichzeitig mit uns beschäftigt, ist selbst für uns, die wir täglich an viele Wunder gewöhnt sind, wirklich erstaunlich.

Heute haben sich die Arkturianer mit dem gleichen oben genannten Thema beschäftigt, über das ich seit Jahren schreibe, indem sie allen Lichtarbeitern sagen wollen, was ich ihnen auch schon seit einiger Zeit sage: Wir sind jetzt in sehr raue Meere von emotionalen Hurrikanen eingedrungen, da dies der Treibstoff für unseren Aufstieg und unsere zukünftige unmittelbare Schöpfung ist. Und nur echte Dompteure menschlicher Gefühle haben die Chance, sich zu kraftvollen und effektiven Schöpfern auf individueller und globaler Ebene zu entwickeln:

“Ihr seid die besten Beispiele in der ganzen Galaxie für Wesen, die ihre volle Macht nicht ausüben. Ihr habt mehr Zugang zur Quellenenergie und zu dem, was ihr wirklich seid, weil ihr als Spezies so emotional seid. Und doch wurdet ihr getäuscht, weil ihr glaubtet, dass Emotionalität einen schwach macht.

Es wurde euch immer wieder gesagt, eure Emotionen zu verbergen. Als Kinder wurde euch gesagt, selbst wenn ihr in einem Zustand absoluter Freude wart, ihr sollt euch beruhigen, wenn es andere Menschen gab, die durch euer freudiges Verhalten gestört werden könnten. Es wurde euch gesagt, ihr sollt keine Heulsusen sein. Euch wurde gesagt, dass etwas mit eurem Wutausbruch nicht stimmt, und es wurde als Tobsuchtsanfall bezeichnet. Euch wurde gesagt, dass ihr keine Angsthasen sein solltet, und euch wurde beigebracht, dass Liebe nur zwischen Männern und Frauen wirklich angemessen sei.

Und so wurden alle eure Emotionen, ob negativ oder positiv, von einem Mitglied eurer Familie, einem Lehrer oder vielleicht sogar einem Geistlichen weggedrückt. Und deshalb hattet ihr weniger Zugang zu dem, was euch wirklich willensstark macht. Es ist eure Fähigkeit zu fühlen, nicht eure Fähigkeit zu handeln, die euch zu mächtigen Schöpferwesen macht. Ihr seid kräftiger, als ihr wisst, und viele von euch beginnen, auf diese Kraft zuzugreifen, da euch als Erwachsene die Erlaubnis gegeben wurde, eure Gefühle zu spüren.

Nun, wenn ihr euch erlaubt, all die Gefühle zu spüren, die in euch aufkommen, seid ihr viel mehr im Fluss der hochfrequenten Energien, die überall um euch herum sind. Und wenn ihr auf diese höherfrequenten Energien zugreifen könnt, könnt ihr die wahre Kraft kennen.

Der nächste Schritt für euch alle wird darin bestehen, diese Willenskraft nicht zu fürchten. Die Macht wurde von denen, die sie missbraucht haben, mit einem schlechten Ruf versehen, aber die Willenskraft, auf die ihr zugreift, indem ihr alle Emotionen durch euch hindurchfließen lasst und auf die Wahrheit, wer ihr als Wesen der Quellenenergie seid, zugreift, diese Macht könnte und würde einer Fliege nicht schaden.

Unterdrückte Emotionen & Macht – Der 9D Arkturianische Rat

Tatsächlich wächst die Zahl der klar gechannelten Botschaften, welche die Lichtarbeiter vor den kommenden emotionalen Stürmen warnen, ständig, da wir dies in den kommenden Tagen erleben werden. Die Website von Creator Writings hat gerade eine Botschaft veröffentlicht, die aus einer meiner vielen Schriften über die “Liebe und Licht”-Illusion des Neuen Zeitalters hätte abgeschrieben sein können:

“Es gibt einige (esoterische) Kreise auf eurer Erdenebene, die sagen, dass ihr die ganze Zeit glücklich sein solltet und dass andere, negative Emotionen “schlecht” sind.  Das Universum ist hier, um dir zu sagen, dass dies meilenweit von der Wahrheit entfernt ist. Mit der gegenwärtigen Verschiebung wird es eine große Bandbreite von Emotionen geben…. einige gute und andere nicht so gute. Es ist völlig in Ordnung, sie alle zu spüren! Es kann manchmal herausfordernd sein, ihr könnt euch ein wenig furchtsam, unangenehm, ängstlich, nervös oder völlig daneben fühlen. In diesem Moment sind alle Gefühle o.k..  Das Wichtigste, woran man sich erinnern sollte…. sie sind vorübergehend! Ihr habt vielleicht keine Lust, deswegen weiter zu gehen, aber ihr müsst weiter schreiten. Bewegt euch einfach weiter auf das Licht zu und alles ist gut.”

Genau aus diesem Grund habe ich diesen Aufsatz mit der Umkehrung des Titels meines englischen Buches “Gnosis als persönliche Erfahrung” – “Gefühle als persönliche Gnosis” – betitelt, da es sich um die geschlossene Natur allen menschlichen Wissens handelt = Urbegriff = Alles-DAS-Ist. Nach dem Prinzip der letzten Äquivalenz, das den Urbegriff des menschlichen Wissens definiert, beweist die bloße Existenz solcher Tautologien und Teufelskreis-Aussagen zweifelsfrei die Natur von Allem-DAS-Ist als Hauptbegriff des menschlichen oder jedes anderen Bewusstseins im Multiversum – seinen geschlossenen Charakter, während alle seine Teile offene U-Mengen sind (siehe Axiomatik).

Darüber hinaus sind wir in die Endphase des planetarischen und individuellen Aufstiegsprozesses eingetreten, in der Emotionen der Treibstoff für unsere ultimative Reinigung von den toxischen Einflüssen dieser 3D-Matrix sind und unsere endgültige Verklärung und unseren Aufstieg antreiben, wie die Elohim Astraea et Amora, unser beider Höheres Selbst, gerade angekündigt hat. Aus diesem Grund lese ich noch einmal sorgfältig meine früheren Schriften über menschliche Emotionen, um euch davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, eure persönlichen Gefühle jetzt anzusprechen, egal wie gut oder schlecht sie sich anfühlen mögen, da ihr sie nicht unterdrücken könnt, wenn ihr aufsteigen wollt, und selbst wenn ihr nicht aufsteigt, denn so ist nun einmal die Natur von allen von Gott gegebenen menschlichen Gefühlen.

Aus diesem Grund möchte ich einen weiteren Auszug aus meinem Buch “Gnostische Tradition der abendländischen Philosophie” (2004) veröffentlichen, das sich genau mit diesem Thema beschäftigt (Seite 249):

“Zum erzieherischen Repertoire der Seele zählen Begegnungen und Auseinandersetzungen mit anderen inkarnierten Seelen, die in verwandtschaftlichen oder freundschaftlichen Beziehungen zueinander stehen, schicksalhafte Ereignisse, Krankheiten, politische und andere gesellschaftlichen und naturbedingten Erfahrungen, und so weiter. Diese Erlebnisse bilden den Erfahrungsbereich der 3d-Raumzeit. Dieses dreidimensionale Erfahrungsgeflecht prägt nachhaltig die Psyche und den Verstand, die offene, extrem formbare astral-energetische Systeme sind; es stellt sozusagen die pädagogischen Rahmenbedingungen dar, innerhalb derer sich die inkarnierte Persönlichkeit als eine Gesamtheit aus Gedanken, Gefühlen und Handlungen entfaltet.

Das transzendente Wissen, das die inkarnierte Persönlichkeit unbedingt braucht, um sich in der physischen Welt zurechtzufinden und die Phänomene, die sie mit den Sinnen wahrnimmt, einzuordnen, damit sie die vorgefundene Wirklichkeit umgestalten kann, wird von der Seele auf vielfältige Weise vermittelt. Ich habe in diesem Buch ausführlich dargelegt, dass sich die Seele bevorzugt durch Gefühle artikuliert: Die Psyche ist die äußere Erscheinungsform der Seele, so dass Emotionen eine eminent wichtige Informationsquelle für den Verstand sind. Werden die ursprünglichen Gefühle vom Verstand unverfälscht wahrgenommen und interpretiert, dann weiß er auf eine untrügliche Weise, was die Seele ihm mitteilen will. Dies setzt freilich voraus, dass der Verstand die führende Rolle der Seele uneingeschränkt akzeptiert.

Die allgemein verbreitete Auffassung, dass die Gefühle den Menschen oft betrügen und irreleiten, ist eine häufige mentale Ausprägung der Angst, die unweigerlich zur Schlussfolgerung führt, dass man der Seele nicht trauen darf. Dieses Misstrauen gegenüber der eigenen Seele ist eine typische Eigenschaft der Jungseelenmentalität, die nur im Zustand der totalen Amnesie gedeihen kann, und findet aus diesem Grund eine breite Erörterung in den vier Evangelien.

Eine zentrale Botschaft Jesu Christi ist: Die Menschen sollten sich nicht grämen und Sorgen über die Zukunft machen, denn dadurch werden sie keine einzige existentielle Herausforderung aus der Welt schaffen; vielmehr sollten sie mehr Vertrauen im „Vater im Himmel“, also in ihren Seelen und in der Folgerichtigkeit jeder irdischen Erfahrung haben.

Da das irdische Leben zur Zeit weitgehend auf Lug und Betrug aufbaut, wobei es sich in den meisten Fällen um Selbstbetrug handelt, extrapoliert der Verstand der tonangebenden jungen Seelen diese negative existenzielle Erfahrung auf die Seele und auf ihren Umgang mit der inkarnierten Persönlichkeit. Aus diesem Grund können die Gefühle erst dann zu einer echten Quelle der Erkenntnis werden, wenn man alle Ängste abbaut und bereit ist, uneingeschränkt der Seele zu vertrauen – das heißt, man ist bereit, ihre allumfassende Macht zu akzeptieren. Indem man lernt zu akzeptieren, also geschehen zu lassen, erlangt man automatisch die Macht der Seele, bzw. des Geistes und handelt dementsprechend.

Diese Erkenntnis ist eine häufig zitierte gnostische Botschaft und Empfehlung vieler esoterischer Schriften und gechannelter Texte. Das weit verbreitete Phänomen des Mönchtums christlicher, moslemischer oder buddhistischer Prägung versucht, diese fundamentale gnostische Erkenntnis anhand eines bestimmten Lebensstils in die Tat umzusetzen. Ich habe hier lediglich eine einwandfreie Begründung für dieses zentrale psychische Phänomen in der Religion und im Alltagsleben geliefert, das im Mittelpunkt diverser menschlicher Lebensstrategien steht.

Leider werden die Gefühle zurzeit durch die Angst und angstbedingte Gedanken extrem deformiert und falsch gedeutet, so dass der moderne Mensch diese gnostische Quelle überhaupt nicht nutzt. Es entsteht aus der Sicht der Seele ein erzieherisches Defizit bei der inkarnierten Persönlichkeit, das die Seele nur durch schicksalhafte Erfahrungen (Karma) wettmachen kann. Solche Ereignisse und Begebenheiten, die eine symbolhafte Externalisierung der innerseelischen Realitäten in die 3d-Raumzeit darstellen, fördern die Psyche und den Verstand auf eine sehr wirkungsvolle und intensive Weise, beispielsweise durch die Schaffung existenzbedrohlicher Bedingungen, die eine Einengung der Entscheidungsfreiheit herbeiführen und heftige emotionale Reaktionen bei der betreffenden Person auslösen.

Im erweiterten philosophischen Sinne sind alle Erfahrungen der inkarnierten Persönlichkeit in der 3d-Raumzeit ein Teil der menschlichen Gnosis, unabhängig davon, ob sie bewusst verarbeitet werden, wie ich es im vorliegenden Buch exemplarisch vorführe, oder die Persönlichkeitsstruktur auf eine unbewusste, jedoch nicht minder effiziente Weise verändern. Da der Mensch eine psychomentale Einheit ist, geht die Entfaltung der Psyche und des Verstandes stets Hand in Hand. Indem der Mensch sein abstraktes gnostisches Wissen erweitert, entwickelt er seine Fähigkeit zu transpersonaler Liebe und Verständnis, weil er erkennt, dass er nicht ein Spielball des Schicksals, präziser gesagt, der Seele ist, sondern ein bewusster und autarker Schöpfer unter den Bedingungen der dreidimensionalen Körperlichkeit. Die Verinnerlichung dieser Erkenntnis im Denken und Handeln ist Gnosis in Vollendung.

Auf diese Weise betätigt sich die Seele als Schöpfer der psychomentalen Charakteristika der inkarnierten Persönlichkeit und gibt ihr die Möglichkeit, sich während des Inkarnationszyklus zu entfalten, bis sie die allumfassende Bewusstheit und Liebe – als psychischer Ausdruck der konstruktiven Interferenz – der Astralwelten erlangt. Somit steht dem menschlichen Verstand die Bewusstheit der Seele als Potential stets zur Verfügung. Dieses Potential kann nicht innerhalb einer Inkarnation erreicht werden: Daher die Notwendigkeit mehrerer Inkarnationen, bei denen die Seele jeweils an einzelnen Eigenschaften und Fähigkeiten des Verstandes und der Psyche laboriert und sie Schritt für Schritt zur Entfaltung bringt.

Auch wenn eine Seele ihren Inkarnationszyklus beenden kann, ohne den menschlichen Verstand zur vollen Bewusstheit zu verhelfen, wie in den letzten zwei-dreitausend Jahren auf der Erde der Fall war, so heißt dies keineswegs, dass der Mensch die allumfassende Bewusstheit der Seelenwelten zur Lebzeit nicht erlangen kann. In diesem Fall muss die inkarnierte Persönlichkeit den langwierigen Weg des Lichtkörperprozesses durchschreiten, bei dem die Psyche und der Verstand auf die Bewusstheit und Liebesfähigkeit der Seele energetisch ausgerichtet werden. Bei diesem Totalumbau von Körper, Psyche, Chakren und Verstand, der mit einem Phasenübergang vom organischen Körper zum Lichtkörper, also mit einem Aufstieg abgeschlossen wird, entfaltet sich die irdische Persönlichkeit zur „multidimensionalen Persönlichkeit“. Wie ich in der Gnosis ausführlich erläutere, umschreibt dieser Begriff die energetische Vereinigung des Menschen mit seiner Seele.”

Addendum:

Eine weitere schöne Synchronizität und eine Bestätigung heute:

Feel for the Truth ∞The 9th Dimensional Arcturian Council

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